Sex, Suff und Rock’n’Roll

Der Coolidge-Effekt, eine Redpill-Weisheit und ein Schwank aus meiner Jugend. 

Eine der bekanntesten Redpill-Weisheiten besagt, dass man Frauen nicht auf ein Podest stellen darf.
Doch wie hat man sich das vorzustellen? Wie sieht das in der Praxis aus?
Um das näher zu verdeutlichen, möchte ich Dir einen Schwank aus meiner Jugend erzählen.

Ich bin jemand, bei dem der Coolidge-Effekt stark ausgeprägt ist. Coolidge-Effekt bedeutet, dass ein Mann den (natürlichen) Drang hat, Sex mit mehreren Frauen zu haben und er sich schwerlich auf nur eine Frau beschränken kann.
Ich neige also dazu, fremdzugehen. Natürlich habe ich immer auf Diskretion geachtet, aber dennoch ist der eine oder andere Seitensprung aufgeflogen. Und um die Erkenntnisse, die man daraus gewinnen kann, soll es gehen.

Ich fange einfach mal mit dem lustigsten Beispiel an. Ich war ein junger Springinsfeld und ging mit meiner damaligen Freundin auf eine kleine Feier, die im Haus eines Bekannten stattfand.
Es war ein altes, abgelegenes Haus und wir saßen in dem grossen Wohnzimmer in geselliger Runden zusammen, lauschten den Klängen des Rock’n’Roll und tranken natürlich auch reichlich Alkohol.
Als meine Freundin dann angetrunken war, meinte sie, schlechte Laune schieben zu müssen. Wahrscheinlich wollte sie sich wichtigtun oder was auch immer.
Ich habe ihr Getue einfach ignoriert, worauf sie sich beleidigt ins obere Stockwerk verzog, was ich ebenfalls ignorierte.
Was danach passiert ist, weiss ich nicht mehr so genau, da ich selbst auch nicht mehr ganz nüchtern war. Aber als ich am nächsten Morgen wach wurde, lag ich nackt auf einer Matratze und hielt eine ebenfalls nackte Frau im Arm, die übrigens die „beste Freundin“ meiner Freundin war. Ich weiss nicht, ob wir richtigen Sex hatten, aber wir werden uns schon amüsiert haben.
Als meine Freundin dann in den Raum kam, hat sie Drama geschoben, wie man sich vielleicht vorstellen kann. „Na gut“ dachte ich mir, „dann ist die Beziehung jetzt wohl zuende“, zog meine Klamotten an und ging nach Hause.
Doch ich war keine zwei Stunden zuhause, als sie mich anrief, um zu schimpfen. Aber sie schimpfte nicht auf mich, sondern auf ihre „beste Freundin“, die eine blöde Kuh sei, die die Situation ausgenutzt hätte. Und dann hat sie mich gefragt, ob ich den Abend zu ihr kommen möchte.
Als ich dann abends bei ihr war, war alles wie immer, als wäre der Seitensprung nie geschehen.
Na gut …

Das nächste Beispiel ist weniger spektakulär. Ich hatte eine Freundin und als ich einmal ohne sie auf eine Party ging, hatte ich dort Sex mit einer anderen Frau.
Nichts besonderes eigentlich, aber ich weiss genau, dass einer der Partygäste meiner Freundin gepetzt hat, dass ich fremdgegangen bin.
Ich blieb zwar ganz gelassen, rechnete aber trotzdem damit, dass sie mich darauf ansprechen würde. Aber sie hat mich nie darauf angesprochen.
Einige Zeit später haben wir uns getrennt, gingen aber im Guten auseinander. Wir blieben also Freunde, wie man so sagt.
Als wir uns dann mal wieder über den Weg liefen, haben wir ganz freundschaftlich miteinander geplaudert und ich habe sie einfach mal gefragt, warum sie mich nie auf meine Fremdgeherei angesprochen hat, obwohl sie davon wusste.
Sie meinte sinngemäß, ich sei ein strammer Bursche, daher sei es völlig normal, wenn auch mal andere Weiber von mir kosten.
Interessant …

Das nächste Beispiel ist völlig unspektakulär, aber durchaus interessant. Ich hatte eine Freundin und bin gelegentlich fremdgegangen.
Das ist zwar nie aufgeflogen, aber sie hatte immer das Gefühl, ich würde fremdgehen. Muss wohl diese weibliche Intuition gewesen sein.
Sie hat mich nie darauf angesprochen, sondern hat mit ihren Freundinnen darüber getratscht. Und eine ihrer Freundinnen erzählte mir das mal, daher weiss ich das.
Interessanterweise hat sie aber nicht auf mich geschimpft, als sie mit ihren Freundinnen darüber getratscht hat, sondern sie wollte Tipps haben, was sie selbst besser machen könne, damit ich weniger fremdgehe.
Aha …

So, das war mal ein Schwank aus meiner Jugend. Kommen wir nun zu den Erkenntnissen, die man daraus gewinnen kann.
Warum haben die Frauen meine Seitensprünge akzeptiert, während sowas bei anderen Paaren einer Katastrophe gleichkommt?
Das hat etwas mit meiner Einstellung zu tun:
Ich habe den Frauen immer das Gefühl gegeben, dass ich sie nicht brauche und nicht auf sie angewiesen bin, ich sie aber trotzdem haben möchte.
Dadurch kamen sich die Frauen nicht wie Prinzessinnen vor, die alles für sich alleine haben dürfen (dazu später mehr).
In der Redpill-Philosophie sagt man dazu, dass man Frauen nicht auf ein Podest stellen darf. Und jetzt weisst Du, wie das in der Praxis aussieht:
Gib einer Frau stets das Gefühl, dass Du sie nicht brauchst und nicht auf sie angewiesen bist, Du sie aber trotzdem haben möchtest.
Diese Einstellung musst Du aber komplett verinnerlicht haben. Denn die Form folgt dem Inhalt, d.h. Du kannst nur das ausstrahlen, was Du verinnerlicht hast.

Kommen wir nun zu einem weiteren Aspekt. Frauen sind durchaus bereit, einen Mann mit anderen Frauen zu teilen, wenn sie sich nicht wie Prinzessinnen vorkommen, die alles für sich alleine haben dürfen.
Das zeigen meine eigenen Erfahrungen, aber auch Kulturen, in denen es nicht unüblich ist, dass ein Mann mehrere Frauen hat, wie z.B. die Mormonen.
Ich erinnere mich an eine Dokumentation über die Mormonen, die ich mal im TV sah. In dieser Doku wurde u.a. ein Kerl namens Scott vorgestellt, der mit drei relativ attraktiven Frauen in einem Haus lebte. Jede Frau hatte ihr eigenes Schlafzimmer und der gute Scott war jede Nacht in einem anderen Schlafzimmer.
Was mir außerdem auffiel, war, dass diese Frauen einen sehr lieben und warmherzigen Eindruck machten. Also kein Prinzessinnen-Getue, wie man es oftmals von us-amerikanischen Frauen kennt.
Doch bevor Du jetzt mit dem Gedanken spielst, dem Mormonentum beizutreten, solltest Du bedenken, dass Du als Mormone auf Alkohol, Tabak, Kaffee und andere Genüsse verzichten musst.

Vielleicht wird mich jetzt der eine oder andere fragen, was ich denn dazu sage, wenn die Frau fremdgeht. Doch diese Frage stellt sich mir gar nicht.
Denn es gibt eigentlich nur einen Grund, aus dem Frauen fremdgehen, nämlich dass der Mann eine „gleichberechtigte“ Beziehung mit ihr führt oder noch schlimmer, eine Beziehung, in der sie die Hosen anhat.
In einer solchen Beziehung fühlt sich die Frau nicht besonders weiblich, so dass sie dann ggf. fremdgeht, um diese Gefühle bei einem anderen Mann zu erleben.
Solange es in einer Beziehung aber eine klassische Rollenverteilung gibt (im PUA-Jargon „Mann führt – Frau bindet“ genannt), ergänzen sich Mann und Frau, so dass sich die Frau weiblich, also wie eine richtige Frau fühlt.

Du siehst also, es ist alles eine Frage der Einstellung.

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Ein Gedanke zu “Sex, Suff und Rock’n’Roll

  1. Guter Artikel.
    Feminine Frauen würden in der Tat lieber einen maskulinen Mann (Alpha) teilen, anstatt einen unmännlichen, schwachen Beta Mann für sich alleine zu haben.

    Das mit dem nicht brauchen ist wichtig (nicht needy/bedürftig sein) und das geht besonders dadurch, dass du Optionen bei anderne Frauen hast. Dann brauchst du sie ja in der Tat nicht, sondern kannst jederzeit schnell und problemlos wechseln.

    Gefällt 1 Person

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