Peacocking

Oder warum Männer Gefahren besiegen müssen.

Da aufgrund des Wirtschaftszerstörungsprogramms momentan die Eisenbuden geschlossen sind, gehe ich regelmäßig in einem Park trainieren.
In diesem Park sind Enten zuhause. Man kann die männlichen Enten sehr leicht von ihren Weibchen unterscheiden, da die Männchen grüne und blaugraue Feder sowie einen gelben Schnabel haben, während die Weibchen schwarze und braune Federn tragen.
Dieses Phänomen kann man bei vielen Vögeln beobachten. Das bekannteste Beispiel dürfte der männliche Pfau (im Englischen „Peacock“ genannt) sein.
Doch warum ist das eigentlich so, dass viele männliche Vögel ein buntes und prächtiges Federkleid tragen, während ihre Weibchen schlicht und unauffällig daherkommen?
Sehr oft wird behauptet, die Männchen wollten mit ihrem Federkleid die Weibchen beeindrucken. Doch das ist falsch.
Die männlichen Vögel tragen bunte und auffällige Federn, um Raubtiere anzulocken.
Das, was auf den ersten Blick ziemlich bekloppt aussieht, erfüllt auf den zweiten Blick einen sehr wichtigen Zweck:
Die Vögel locken Raubtiere an, um diese Gefahr zu besiegen, z.B. indem sie schneller, intelligenter oder auch stärker als die Raubtiere sind. Und die Vögel, die diese Gefahr besiegt haben, können sich reproduzieren.
So ist sichergestellt, dass auch die nächste Generation über die Fähigkeiten verfügt, die nötig sind, um die Gefahr zu besiegen.
Aus einem ähnlichen Grund tragen männliche Löwen eine Mähne.
Eigentlich ist diese Mähne eine Belastung, die den Löwen ziemlich behindert. Im weitesten Sinn ist sie also eine Gefahr für den Löwen.
Aber auf der anderen Seite ist sie so eine Art „Kraftsport“ für ihn, die dafür sorgt, dass er stark ist und trotz der Belastung überleben und sich ggf. reproduzieren kann.

Es sind also die männlichen Tiere, die einer „Gefahren-Selektion“ ausgesetzt sind und dadurch sicherstellen, dass ihre Art überleben kann.
Das ist aber nicht nur bei den Tieren so, sondern auch bei uns Menschen (siehe auch hier).
Wenn man nicht gerade in einem Kriegs- oder Krisengebiet lebt, ist man heutzutage relativ wenig Gefahren ausgesetzt.
Aus diesem Grund gibt es Männer, die sich freiwillig Gefahren aussetzen, z.B. indem sie gefährliche oder zumindest harte Sportarten betreiben. (Wie ein kluger Mann mal sagte: „Niemals ist eine Nation gefallen, weil sie sich an männlichen Sportarten vergnügt hat“).
Oder mal ein feucht-fröhliches Beispiel: Es gibt Kulturen, in denen Trinkfestigkeit als männlich gilt. Um trinkfest zu werden, muss man regelmäßig nicht unerhebliche Mengen Alkohol zu sich nehmen, was gefährlich werden kann, wenn man das Recht auf Rausch und den Selbsterhaltungstrieb nicht mehr im Gleichgewicht halten kann.

Das Wort „Peacocking“ ist ein PUA-Begriff und es bedeutet, dass sich ein Mann möglichst bunt und auffällig kleidet, um die Weibchen zu beeindrucken.
Aber wie wir jetzt wissen, hat das wahre Peacocking nichts damit zu tun, Weibchen zu beeindrucken, sondern sich Gefahren auszusetzen, um diese zu besiegen.
Oder wie Jack Donovan mal sagte: „Du kannst trainieren, um Frauen zu beeindrucken. Aber Du wirst mehr Anerkennung ernten, wenn Du trainierst, um andere Männer zu erschrecken“.

Gerade in Zeiten von Feminismus, Genderismus und anderen linken Ideologien dürfen wir nicht aufhören, uns Felder zu suchen, auf denen wir männlich sein können.

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