Arabische Nächte

Werden Frauen im Islam unterdrückt? 

Vor einiger Zeit meinte irgendeine Politikerin mal, es dürfe nicht länger ein Tabuthema sein, dass der Islam Frauen unterdrücke.
Doch werden Frauen im Islam wirklich unterdrückt? Dieser Frage wollen wir nun nachgehen.

Richtig ist, dass es im Islam bestimmte Regeln für Männer und bestimmte Regeln für Frauen gibt.
Wenn man westlich, links und feministisch geprägt ist, kann man natürlich der Meinung sein, diese Regeln hätten irgendwas mit Unterdrückung zu tun.
Aber die eigentliche Frage ist doch, ob die weiblichen Moslems diese Regeln als Unterdrückung empfinden?
Das kann man ganz klar verneinen. Mehr noch, es sind gerade die weiblichen Moslems, die darauf achten, dass sich jeder an diese Regeln hält.

Dazu muss man wissen, dass in islamischen Familien die Frauen das Sagen haben. Diese Frauen wissen auch sehr gut, wie sie die Männer manipulieren können.
Die Männer dürfen lediglich nach außen hin so tun, als hätten sie was zu melden.
Woher ich das weiss?
Nun, ich habe es selbst beobachten können. So hatte ich einmal mit einer islamischen Familie zu tun und mir fiel auf, dass die „Dame des Hauses“ das Sagen hatte. Wenn sie etwas gesagt hat, haben alle gekuscht. (Sowas habe ich noch nicht einmal in westlichen Familien beobachten können. Ein westlicher Durchschnittsmann ist dagegen der reinste Macho).
Zuerst dachte ich, dass es sich vielleicht gar nicht um Moslems handelt, aber dann habe ich erfahren, dass dies, was ich beobachten konnte, in islamischen Familien durchaus üblich ist.
Ein Moslem erzählte mir auch mal, wie die weiblichen Moslems die Männer manipulieren. Besonders beliebt sind Sprüche wie „Du bist kein richtiger Mann“. Mit solchen Respektlosigkeiten können die Frauen die Männer dazu bringen, alles zu tun, was sie wollen.
Und dann sah ich im TV mal eine Diskussion zwischen einer Emanze und einer Türkin.
Die Türkin meinte, es sei ein Fehler, dass die westlichen Emanzen wollen, dass alle Männer Angst vor ihnen haben sollen. Denn, so meinte sie weiter, den Türkinnen würde es ausreichen, wenn lediglich der eigene Mann Angst vor ihnen hat.

Wir stellen also fest, dass Frauen im Islam nicht unterdrückt werden.
Denn wären die weiblichen Moslems mit den Regeln ihrer Kultur nicht einverstanden, würden sie ihren Einfluss nutzen, um diese Regeln zu ändern oder abzuschaffen.
Das tun sie aber nicht, da sie mit ihrem System voll und ganz zufrieden sind, weswegen es gerade die Frauen sind, die darauf achten, dass sich jeder an diese Regeln hält.

Aber das können sich die Feministen natürlich nicht vorstellen, da laut der feministischen Ideologie der Mann stets ein Täter und die Frau immer ein „unterdrücktes“ Opfer ist.

4 Gedanken zu “Arabische Nächte

  1. Also, ich weiß nicht. Vor kurzem kam eine Reportage auf ZDF-Info über iranische Frauen, die das Kopftuch ablehnen und sich damit gegen die Gesellschaft und den Staat auflehnen.

    Ich fand das recht mutig, zumal einige massiv bedroht worden sind bzw. im Knast landeten. Allerdings standen alle Partner, so sie einen hatten, hinter ihnen und litten u.a. ebenfalls unter dieser islamischen Unterdrückung durch die Mullahs und die Steinzeit-Islamisten.

    Allerdings kann es bei den „Linientreuen“ Koran-Menschen durchaus so sein, wie von dir beschrieben. Eine Paarkonstellation, wie man sie übrigens auch in italienischen (katholischen) Familien erleben kann und die sich mit dem deckt, was du schreibst.

    Insofern meine ich meinen Kommentar auch eher als nachdenklichen Einwurf, denn die im Film gezeigten hatten alles, aber nur die Hosen an und das Kopftuch ab. Mehr leider aber auch nicht in diesen Ländern, wo man eben mal die Köpfe abhackt oder Steinigungen auf dem Dorf durchzieht. Die Frauen werden übrigens extra bis zum Hals eingebuddelt, da der erste Treffer durchaus letal sein soll, was Männern mit freier Brust i.Ü. nicht erlaubt wird.

    Dennoch danke für deine Hintergrundinfo – auch wenn ich in Deutschland wahrnehme, dass gerade in meiner Gegend oft junge Mädchen auf der Flucht vor ihren Brüdern sind und ich schon zwei in Sicherheit bringen musste, da zufällig in der Nähe. Die Frauen hatten Todesangst!

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    1. In jeder Gesellschaft gibt es Leute, die sich nicht an die Regeln und Gesetze halten.
      Und da ein Gesetz ohne Gewalt nur ein Vorschlag ist, müssen Gesetzesbrecher meistens mit Gewalt rechnen.
      Zum Beispiel in Form der Staats-gewalt. In manchen Gesellschaften bei bestimmten Regelverstössen auch in Form von Familienangehörigen.
      Die Frage ist nur, wer wirklich darauf achtet, dass Regeln und Gesetze nicht einfach nur Vorschläge sind?
      Die von Dir erwähnten Frauen haben ja nicht nur Brüder und Väter, sondern auch Mütter und Schwestern.
      Ebenso wie ein Mullah eine Mutter hat.

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      1. Unsere postmoderne, dekonstruktivistische, intersektional feministische Welt ist ja auch voll von Regeln, Gesetzen und sowohl Frauen als auch Männern, die diese Regeln und Gesetze möglichst friedlich, aber letztendlich auch gewalttätig durchsetzen wollen. Der Unterschied scheint lediglich darin zu liegen, dass die althergebrachten Religionen (egal ob mono- oder polytheistisch oder gar ohne Gott) den natürlichen Anlagen von Mann und Frau gerecht werden wollen, und beide so harmonisch wie möglich zu vereinen, um der Gemeinschaft dienen zu können, während der intersektionale Feminismus von vorneherein so eine Art Mix aus Unreife, Charakterschwäche, Idiotie, Widersprüchlichkeit und Geisteskrankheit ist, und die auf ihm aufbauenden Regeln und Gesetze dementsprechend unreif, charakterschwach, idiotisch, widersprüchlich und geisteskrank sind.

        Ich würde sogar sagen, dass die durchschnittliche muslimische Familie in Deutschland teilweise der traditionellen deutschen Familie von vor dem Krieg entspricht. Außerdem erscheint es mir kein Widerspruch gegen das Argument zu sein, dass muslimische Frauen nicht unterdrückt sind, wenn z. B. eine Regel erfordert, dass die Frau 10 Schritte hinter dem Mann läuft, wenn der Hintergrund ist, dass der Mann vorausgeht, um die Frau zu schützen. Eine solche Regel ist wohl nicht mehr zeitgemäß, sie zu befolgen wäre aber kein Zeichen von Unterdrückung. Vielleicht fühlen sich Frauen ja sogar sicherer, wenn der Mann vorausgeht, oder wenn sie in einer größeren Gruppe von Männern umschlossen werden. Und Männer sind ja durchaus bereit, sich an die Wünsche der Frauen anzupassen, aus Liebe, müssen allerdings auch immer ein Auge darauf haben, sich nicht aus Liebe ausnutzen zu lassen.

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  2. User ohne Namen

    Mein Vater arbeitet mit mehreren Türken zusammen und da sind einige dabei, die unter dem Pantoffel stehen. Nur einer lässt sich nicht auf der Nase rumtanzen.
    Die Geschichte eines türkischen Kollegen: er wurde als junger Kerl in der Türkei als Bräutigam für die Tochter eines in Deutschland lebenden Türken „angeworben“. Hat sich von seinem Benz blenden lassen und hat geheiratet. Zuhause hat seine Ehefrau das Sagen ohne wenn und aber. Das ist das „Patriarchat“ der Türken in Deutschland. Meine Theorie ist es, dass speziell in tradionellen Gesellschaften das Wissen, was als „Red Pill“ bezeichnet wird so gut wie nicht vorhanden ist.

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