Wie & Indem II

Die zwei Grundlösungen, mit denen man jedes Problem beseitigen kann. 

In einem anderen Artikel habe ich den Unterschied zwischen problemorientierter und zielorientierter Einstellung erklärt. Daneben zitiere ich desöfteren Henry Ford mit den Worten „Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen“.
Nun stelle ich aber immer wieder fest, dass viele Leute dies nicht so recht verstehen. Es kommen Sprüche wie „Eine Lösung setzt doch ein Problem voraus“ oder „Man muss sich doch mit dem Problem beschäftigen, bevor man eine Lösung finden kann“ und so ein Firlefanz.

Also, wie funktioniert das nun genau, nicht nach Fehlern, sondern nach Lösungen zu suchen?
Dazu muss man wissen, dass es für jedes Problem zwei Grundlösungen gibt:
1). Man muss das in den Mittelpunkt stellen, was man befürwortet, was man haben will, was man erreichen will oder was man erhalten will.
2). Man muss sich fragen, wie man sein Ziel erreichen kann.

Nehmen wir mal das Beispiel aus dem anderen Artikel: Jemand ist übergewichtig. Das ist sein Problem.
Grundlösung 1:
Er muss das in den Mittelpunkt stellen, was er befürwortet, haben und erreichen will.
Will er normalgewichtig sein? Oder athletisch? Oder ganz muskulös? Das muss er wissen.
Grundlösung 2:
Er muss sich fragen, wie er sein Ziel erreichen kann.
Jetzt kann er auf Ernährung und Bewegung achten, er kann auf seinen Vitamin-D-Spiegel achten, er kann Bodybuilding betreiben … etc.

Nehmen wir ein anderes Problem, den Feminismus.
Grundlösung 1:
Wir stellen das in den Mittelpunkt, was wir befürworten, haben und erreichen wollen.
Jetzt darf man nicht den Fehler machen, zu sagen, dass der Feminismus weg soll. Denn dann würde etwas im Mittelpunkt stehen, was man ablehnt.
Es muss aber das im Mittelpunkt stehen, was wir befürworten. In diesem Fall ist es das Patriarchat.
Grundlösung 2:
Wir müssen überlegen, wie wir dieses Ziel erreichen können.
Grob gesagt kommt auf jede Frau ein Mann. Wenn nun jeder Mann (s)eine Frau im Griff hat, ist das schon so eine Art Patriarchat.
Dazu müssen die Männer aber die richtige Einstellung haben. Also muss man möglichst viel Reklame für die richtige Einstellung machen. Es gibt viel Lektüre zu diesem Thema (z.B. das Buch „Die eigene Frau im Griff“), die man unter das männliche Volk bringen kann.
Daneben kann man ganz allgemein Reklame für das Patriarchat machen, z.B. indem man aufzeigt, welche Vorteile und Vorzüge es hat.

Oder nehmen wir die Merkel.
Grundlösung 1:
Wir stellen das in den Mittelpunkt, was wir befürworten und haben wollen.
Das ist nicht die Parole „Merkel muss weg“, sondern ein guter und fähiger Mann. Dazu müsste es einen solchen Mann natürlich erstmal geben.
Bis ein solcher Mann in Sicht ist, nenne ich ihn einfach XYZ.
Grundlösung 2:
Wir müssen überlegen, wie wir unser Ziel erreichen können.
Natürlich indem wir möglichst viel Reklame für XYZ machen, damit er gute Aussichten hat, Kanzler zu werden.

Und jetzt noch ein ganz banales Beispiel: Du hast kein Bier mehr im Kühlschrank.
Grundlösung 1:
Stelle das in den Mittelpunkt, was Du befürwortest, haben und erreichen willst.
In diesem Fall ist es, Bier im Kühlschrank zu haben.
Grundlösung 2:
Überlege, wie Du dieses Ziel erreichen kannst.
Genau, indem Du Bier besorgst und damit Deinen Kühlschrank füllst.

Mit diesen beiden Grundlösungen lassen sich also nahezu alle Probleme beseitigen.

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