Das erste Lachen des Siegers

Wie man eine Siegermentalität entwickeln kann. 

In einem anderen Artikel habe ich eine kleine Übung vorgestellt, die einem dabei helfen kann, einen gesunden Stolz zu entwickeln.
Heute möchte ich Dir eine Übung vorstellen, die Dir dabei helfen kann, eine Siegermentalität zu entwickeln.

Dazu solltest Du Ironie, Sarkasmus und Zynismus aus Deinem Sprachgebrauch und Deinen Gedanken entfernen.
Denn um was handelt es sich bei Ironie, Sarkasmus und Zynismus eigentlich? Sprichwörter drücken es aus: „Das letzte Lachen des Besiegten… Der Rettungsanker der Hoffnungslosen… Die Waffe der Schwachen…“
Vielleicht hast Du in Deinem Umfeld eine Person, die sehr ironisch, sarkastisch oder zynisch ist. Schau Dir diese Person genauer an. Bestimmt hält sie sich selbst für furchtbar intelligent, aber in ihrem Inneren ist sie nur ein schwacher und hoffnungsloser Verlierer.
Hinzu kommt, dass man solche Personen nicht wirklich ernst nehmen kann. Kaum machen sie den Mund auf, fragt man sich, ob das, was sie sagen, ernst gemeint ist oder ob sie nur wieder dumme Sprüche kloppen.
Oder schau Dir Leute an, die mit Ironie, Sarkasmus oder Zynismus auf Probleme reagieren.
Diese Leute verkaufen sich selbst als Verlierer. Denn wer mit Ironie, Sarkasmus und Zynismus auf ein Problem reagiert, drückt damit aus, dass er sich mit dem Problem abgefunden hat. Dass er nicht gewillt ist, das Problem zu beseitigen. Dass er noch nicht einmal mehr in der Lage ist, über Lösungen und Alternativen nachzudenken.
Möchtest Du so ein schwacher und hoffnungsloser Verlierer sein? Nein, natürlich nicht.
Du willst ein Sieger sein.

Nachdem Du also Ironie, Sarkasmus und Zynismus aus Deinem Sprachgebrauch und Deinen Gedanken verbannt hast, eigne Dir einen klaren, deutlichen und wenn nötig auch harten Sprachgebrauch an.
So wie eine aufrechte und kraftvolle Körperhaltung die Körperhaltung eines Siegers ist, so ist ein aufrechter und kraftvoller Sprachgebrauch der Sprachgebrauch eines Siegers.
Drücke Dich stets so aus, dass man Dich ernst nehmen und respektieren kann. Dass Du Dich selbst ernst nehmen und respektieren kannst.

In diesem Sinn: Lache wie ein Sieger.

3 Gedanken zu “Das erste Lachen des Siegers

    1. Ja, das ist ein Beispiel.

      Anderes Beispiel:
      Die Freundin fragt, ob ihr ein Kleid steht. Nun steht es ihr aber nicht und man könnte ganz ironisch sagen: „Ja, das Kleid steht Dir gaaaanz toll“. Das wäre aber dumm und albern (und ich weiss nicht warum, aber irgendwie wirkt das auch etwas schwul).
      Stattdessen sollte man einfach sagen: „Nein, es steht Dir nicht. Zieh das andere Kleid an“.

      Oder nimm die Merkel-Gegner, die die Merkel als „Mutti“ bezeichnen (und bei jeder Gelegenheit dumme Sprüche wie „Danke Merkel“ oder „Wir schaffen das“ kloppen).
      Das ist auch sehr dumm. Denn wenn man eine Olle nicht leiden kann, sollte man sie nicht als „Mutti“ bezeichnen. Da gibt es andere und passendere Ausdrücke.
      Außerdem ist es ein Zeichen dafür, dass sie sich mit dem Problem abgefunden haben und nicht über Alternativen nachdenken. Was ziemlich schwach ist.
      Dazu habe ich ja auch mal hier was geschrieben: https://testosteronum.wordpress.com/2017/05/11/worte-ohne-handeln/

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