Powerposing

Mit Meditation zu mehr Testosteron. 

Vor einiger Zeit bin ich auf das sog. „Powerposing“ gestossen. Dabei nimmt man Posen ein, die dazu geeignet sein sollen, den Testosteronspiegel zu erhöhen und den Cortisolspiegel zu senken.
Cortisol ist ein Stresshormon und Gegenspieler des Testosterons, d.h. je höher der Cortisolspiegel, desto niedriger der Testosteronspiegel.
Es kann also nicht schaden, den Cortisolspiegel zu senken bzw. niedrig zu halten.
Daneben gibt es Untersuchungen, die bestätigen, dass sich eine selbstbewusste und dominante Körperhaltung positiv auf den Testosteronspiegel auswirkt (siehe hier).

Powerposing besteht aus insgesamt drei Posen, die man jeweils für ein bis zwei Minuten ausführt:
Pose 1
Man stellt sich aufrecht hin, nimmt einen schulterbreiten und festen Stand ein, stemmt die Arme in die Hüften, Brust raus, Blick leicht nach oben, ruhig und tief atmen.
Pose 2
Man nimmt eine Siegerpose ein, vergleichbar mit einem Boxer, der einen Kampf gewonnen hat, also die Fäuste in die Luft strecken, ggf. gefolgt von einem kraftvollen „Ja“ oder „Adriane“.
Pose 3
Man setzt sich hin, verschränkt die Arme hinter dem Kopf und wenn man möchte, kann man noch die Beine auf den Tisch legen.

Ich habe diese Posen mal ausgeführt. Es hat eine entspannende Wirkung, man fühlt sich anschliessend recht gelassen. Dass es den Cortisolspiegel senkt, scheint also zu stimmen.
Deswegen betrachte ich Powerposing als eine Art Meditation.

Wenn Du also mal Lust hast, eine Runde zu meditieren, könntest Du es ja mal mit Powerposing versuchen.

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