Weine nicht, kleiner Adam

Oder was Frauen und Heulsusen gemeinsam haben. 

Es gibt eine Redewendung, die mir persönlich sehr gut gefällt:
„Es gibt keine Probleme, sondern nur Lösungen.“
Jetzt wird der eine oder andere vielleicht sagen, dass eine Lösung doch ein Problem voraussetzt.
Das ist zwar richtig, aber diese Redewendung drückt eine Einstellung aus: Nämlich dass man sich nicht mit dem Problem aufhält, sondern zügig nach Lösungen sucht, um das Problem zu beseitigen.

Nun fällt mir immer wieder auf, dass viele westliche „Männer“ eine weiblich-problemorientierte Einstellung haben (siehe auch hier).
Sie lieben es, über Probleme zu jammern, würden aber noch nicht einmal im Traum auf die Idee kommen, auch nur eine Millisekunde über Lösungen und Alternativen nachzudenken.
Nachfolgend werde ich diese „Männer“ der einfachheithalber als „Heulsusen“ bezeichnen.

Wie ich schon desöfteren sagte, verhalten sich diese Heulsusen wie Frauen, da sie wie Frauen nur wissen, was sie nicht wollen. Sie stellen also das in den Mittelpunkt, was sie ablehnen. Dadurch bleibt das auf der Strecke, was sie befürworten (sofern sie überhaupt etwas befürworten).

Aber sie verhalten sich auch in einer anderen Hinsicht wie Frauen.
Dazu muss man wissen, dass Frauen auch negative Gefühle geniessen können. Deswegen sind Frauen nicht unbedingt daran interessiert, ein Problem zu beseitigen, da mit der Beseitigung des Problems auch die (negativen) Gefühle und damit der Genuss verschwinden würde.
Und hier erkennt man eine Parallele zu den Heulsusen: Auch sie geniessen negative Gefühle. Anders kann ihr Verhalten nicht erklärt werden.
Ich glaube sogar, dass sie die Probleme, die sie so leidenschaftlich bejammern, insgeheim befürworten, eben damit sie was zu jammern haben.
In „Macht, Erfolg und andere Werte“ beschreibt Holger Pinter dieses Verhalten mit „Komm mir nicht mit der Lösung, ich liebe das Problem“.

Es gibt ein Interview mit Jack Donovan, in dem er sinngemäß sagt, dass Männer zwar weinen dürfen, da es kein Gesetz gibt, das ihnen das verbietet, aber dass Männer gar nicht weinen wollen. Sehr richtig.
Um zu verstehen, warum Männer nicht weinen wollen, muss man sich fragen, warum jemand überhaupt weint.
Wenn er nicht gerade Zwiebeln schneidet, liegt es meistens daran, dass er unglücklich ist. Männer wollen aber nicht unglücklich sein.
Männer wollen glücklich sein, Männer wollen, dass alles in Ordnung ist. Und wenn etwas nicht in Ordnung ist, muss es in Ordnung gebracht werden.
Heulen bringt aber nichts in Ordnung. Die besagten Heulsusen sind also „Männer“, die glücklich sind, wenn sie unglücklich sind.
Ich weiss, das klingt merkwürdig, aber wenn man bedenkt, dass sie wie Frauen in der Lage sind, auch negative Gefühle zu geniessen, klingt es nicht mehr so merkwürdig.

Ich möchte Dir daher ein schönes Zitat von Henry Ford ans Herz legen:
„Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen.“

Und weine nicht, kleiner Adam.

Ein Gedanke zu “Weine nicht, kleiner Adam

  1. Frauen und feminisierte Beta Männer wollen vor allem eins: Aufmerksamkeit. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht.

    Nicht ohne Grund ist jede zweite Frau heute bei Instagram aktiv und bettelt regelrecht um Likes und Aufmerksamkeit… Social Media hat extrem viele „Attention Whores“ geschaffen.

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