Schloss und Schlüssel

Eine wertneutrale Betrachtung. 

Wenn man einen Schlüssel hat, mit dem man jedes Schloss öffnen kann, hat man einen Generalschlüssel. Wenn man ein Schloss hat, das man mit jedem Schlüssel öffnen kann, hat man ein ziemlich schlechtes Schloss.
Gelegentlich wird diese Binsenweisheit auch auf Männer und Frauen übertragen.
Mit einem „Generalschlüssel“ ist dann ein Mann gemeint, der bei dem anderen Geschlecht recht erfolgreich ist. Meistens bezeichnet man einen solchen Mann als tollen Hecht, Hengst, Womanizer u.ä.
Mit einem „ziemlich schlechten Schloss“ ist dann eine Frau gemeint, die leicht zu haben ist und häufig wechselnde Sexualpartner hat. Meistens bezeichnet man eine solche Frau als Schlampe u.ä.
Nun beklagen die Feministen, dass man für den Mann wohlklingende Begriffe wählt, während man für die Frau abwertende Begriffe wählt.
Dazu sei erstmal gesagt, dass ein Mann aktiv etwas dafür tun muss, um ein „Generalschlüssel“ sein zu können. Diese Leistungen werden respektiert, was sich u.a. in wohlklingenden Begriffen äußert.
Als Frau leicht zu haben zu sein und häufig wechselnde Sexualpartner zu haben, ist jedoch keine Kunst. Und das umschreibt man dann eben mit weniger wohlklingenden Begriffen.
Aber ist es immer mit Abwertung verbunden, wenn von „Schlampen“ die Rede ist? Das wollen wir nun untersuchen.

Das Wort „Schlampe“ kann eine strafbare Beleidigung sein, wenn Du es einer Frau persönlich ins Gesicht sagst.
Ein ungepflegter Mann wird umgangssprachlich auch als „Heckenpenner“ bezeichnet. Aber wenn Du einem Mann persönlich ins Gesicht sagst, er sei ein Heckenpenner, ist das auch eine strafbare Beleidigung. Egal wie ungepflegt er auch sein mag.
Es geht aber nicht darum, Leute persönlich mit bestimmten Ausdrücken zu belegen, sondern es geht um Begriffe, die bestimmte Verhaltensweisen beschreiben.
So beschreibt der Begriff „Heckenpenner“ einen Mann, der keinen Wert auf Körperhygiene legt. Und der Begriff „Schlampe“ beschreibt eben eine Frau, die leicht zu haben ist und häufig wechselnde Sexualpartner hat.

Doch was bedeutet es nun, wenn von Schlampen die Rede ist?
Wenn ein Mann dieses Wort benutzt, kann dies bedeuten, dass er gerade Bock auf schnellen, einfachen und unverbindlichen Sexualverkehr hat. In diesem Fall kann eine Frau, die leicht zu haben ist, also genau das sein, was er momentan haben möchte.
Das Wort „Schlampe“ ist in diesem Zusammenhang also keineswegs abwertend gemeint.
Es kann aber auch bedeuten, dass der Mann eine Frau haben möchte, mit der er eine feste Beziehungen führen und vielleicht sogar eine Familie gründen kann. Dass er das nicht mit einer Frau machen will, die leicht zu haben ist und häufig wechselnde Sexualpartner hat, versteht sich von selbst.
Aber auch in diesem Fall ist das Wort „Schlampe“ nicht unbedingt abwertend gemeint, sondern drückt lediglich aus, dass Frauen, die eine bestimmte Verhaltensweise an den Tag legen, nicht unbedingt in sein Beuteschema passen.

Interessanterweise sind es aber gar nicht die Männer, die den ganzen Tag nichts Besseres zu tun haben, als über Schlampen zu sprechen, sondern die Frauen.
Dazu muss man wissen, dass Frauen stutenbissig sind, d.h. sie sind untereinander missgünstig, eifersüchtig und gönnen sich die Butter auf dem Brot nicht.
Und auch wenn Frauen durchaus bereit sind, einen Mann mit anderen Frauen zu teilen (siehe auch hier), wollen Frauen grundsätzlich keine Frau in ihrer Nähe bzw. in der Nähe ihrer (potentiellen) Partner haben, die leicht zu haben ist.
In diesem Zusammenhang ist das Wort „Schlampe“ durchaus abwertend gemeint. Es ist sexuelles Konkurrenzgebaren unter Frauen.

Jetzt könnten wir ja so politisch korrekt sein und das Wort „Schlampe“ durch ein wohlklingenderes Wort ersetzen. Wie wäre es mit „Matratze“?
Gut, bezeichnen wir Frauen, die leicht zu haben sind und häufig wechselnde Sexualpartner haben, eben als Matratzen.
Das wird aber nichts daran ändern, dass es Männer gibt, die gerade Lust auf eine solche Matratze haben, während sie nicht in das Beuteschema anderer Männer passt.
Und es wird auch nichts daran ändern, dass andere Frauen sie nicht in der Nähe ihrer (potentiellen) Partner haben wollen.

5 Gedanken zu “Schloss und Schlüssel

  1. Man muss ja auch immer die unterschiedlichen Sexuellen Strategien bzw. biologischen Aufträge von Männern und Frauen sehen.
    Männer sind ja eher polygam (d.h. möglichst viele Frauen beglücken) und Frauen eher hypergam (d.h. einen Mann, der möglichst über ihr steht, an sie zu binden) veranlagt. Klar, sie haben auch mehr Risiko, können schwanger werden.
    Daher ist es deutlich mehr Arbeit für einen Mann an Sex zu kommen als für Frauen, die oft nur die Beine breit machen müssen und durch viele Partner dann halt zur „Schlampe“ werden.

    Bei ReturnOfKings gabs mal nen guten Artikel, in dem stand: Wenn ein Mann über seine Sexualpartner berichtet, dann kannst du die Zahl durch 3 teilen (z.B. er sagt 9, dann waren es bloß 3) und bei Frauen kannst du die Zahl umgekehrt mal 3 nehmen (sagt sie 3 dann waren es wahrscheinlich 9) – ich denke da ist was dran. Das ist nicht frauenfeindlich, das sagt doch nur etwas über unterschiedliche sexuelle Strategien und unterschiedlichen Sexualtrieb aus. Aber für Feministen sind ja alle gleich und alles ist nur konstruiert.

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  2. @rotepilleblog:

    Sehr gut zusammengefasst. Gerade wenn man mal an feministische Frauen (oder noch schlimmer… an feministische Männer) gerät, so merkt man schnell, deren ideologische Unvernunft, sachlich zu diskutieren.

    Es ist anstrengend und ich vermeide daher sogut es geht, Diskussionen mit Feministen zu führen – außer Kopfschmerzen bringt es einem persönlich wenig und die andere Person wirst du mit Argumenten und Fakten auch nicht zum „Meinungswechsel“ bewegen können.

    Ein Glück ist die feministische Welle hier in Deutschland noch nicht so stark wie z.B. in den VSA.

    Die Betonung liegt auf noch…

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    1. Naja, in den USA ist alles etwas krasser. Dort ist auch Trump stark, konservative Werte sind höher angesehen (siehe Fox News im dortigen TV – in DE gibts keine konservativen Sender, nix , nada) und auch der Antifeminismus ist in den USA viel stärker als in DE.

      Wenn Du mich fragst, ist die USA also deutlich männerfreundlicher als Deutschland – in DE gibts so wenig Antifeminismus – schön, dass auch du jetzt einen Blog startest, wie ich gesehen habe. Vllt gibt es ja doch irgendwann mal eine deutsche Manosphere.

      Und Feministen gibts in DE doch wie Sand am Meer. Schau dir mal an, wieviele Likes bei Facebook z.B. Edition F hat oder Bento oder Vice oder die ganze Femi-Front.

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      1. vagina > logic

        Und der Grund ist sehr einfach.
        Wie viele Männer haben die USA in den beiden Weltkriegen geopfert und wie viele wir?
        Nie gewundert, warum es so viele Nonnen gab? Woher der krankhafte Hass auf die RKK kommt?
        Frustrierte alte Jungfern.
        Die EKD, die eher städtisch historisch war, hat ihre Töchter in den Amtsstuben abgestellt und einen auf Frauenbefreiung gemacht.
        Das war der Shift.
        Und dann haben die Protestantenhuren Bildungschancen, Arbeitsplätze und Beförderungschancen für katholische Männer versperrt.
        Gleichzeitig aber deren Frauen aus deren Familienstrukturen herausgefördert, etwas vereinfacht alles, aber ich vermute mal mit ein paar red-pills im Blut sollte man das Spiel durchschauen können.

        Das ist übrigens auch der Grund, weshalb ich persönlich zB so auf die Alphamännchen Witze abfahre.

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  3. vagina > logic

    pS. Das wissen aber nur Leute, die in irgendwas gut sind, aber an der Spitze, wenn es nach Leistung geht, werden ja die Auswirkungen auch kleinerer Unterschiede eben stärker.

    Zum Vergleich, das wissen wir ja aus der Jungenbenachteiligung im Allgemeinen im Bildungswesen, natürlich sind die mit „starkem“ Elternhaus am wenigsten betroffen.
    Nur ist da die deutsche antifeministische Szene anscheinend bewusst sehr blind auf auf dem Auge, warum wohl?

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