Flintenuschis

Frauen beim Militär? Eine ideologiefreie Betrachtung. 

Ist es sinnvoll, Frauen zum Militär zuzulassen? Diese Frage wollen wir nun aus einer ideologiefreien Perspektive betrachten.

Dazu machen wir ein kleines Gedankenspiel:
Stellen wir uns mal vor, ich wäre ein Unternehmer, der militärische Dienstleistungen anbietet, d.h. ich verfüge über eine private Armee. Benötigt jemand eine militärische Dienstleistung, kann er mir einen Auftrag erteilen und meine Soldaten werden für ihn kämpfen.
In meiner Eigenschaft als Geschäftsmann bin ich daran interessiert, dass meine Armee möglichst schlagkräftig und leistungsfähig ist. Aber ebenfalls bin ich daran interessiert, die Kosten möglichst niedrig zu halten.
Schliesslich möchte ich besser und günstiger als die Konkurrenz sein. Denn würde das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmen, würde meine Firma vom Markt verschwinden.
Jetzt könnte es passieren, dass ich aus einem unerfindlichen Grund mit dem Gedanken spiele, Frauen in meiner Armee zuzulassen. Doch bevor ich das tatsächlich tun würde, würde ich zunächst mit einigen Militärexperten über diese Idee sprechen. Und jeder Militärexperte würde mir von diesem Vorhaben abraten.
Denn würde ich Frauen in meiner Armee zulassen, hätte dies zur Folge, dass die Leistungsfähigkeit sinken und die Kosten steigen würden.
Für mich als Geschäftsmann käme das natürlich nicht in Frage, so dass ich den Gedanken, Frauen in meiner Armee zuzulassen, ganz schnell wieder verwerfen würde.
Ich würde also aus einem rein logischen, rationalen und ideologiefreien Grund keine Frauen in meiner Armee zulassen.

Jetzt machen wir ein zweites Gedankenspiel:
Stellen wir uns vor, ich wäre der König eines Landes. Mein Land hat natürlich eine eigene Armee. Doch wer finanziert diese Armee?
Richtig, der Steuerzahler. Und der Steuerzahler ist genau wie ich daran interessiert, dass die Armee möglichst schlagkräftig und leistungsfähig ist. Aber er ist auch daran interessiert, dass die Kosten möglichst niedrig sind.
In meiner Eigenschaft als König muss ich also darauf achten, die Kosten möglichst niedrig zu halten. Denn käme es zu unnötigen Kosten, müsste ich die Steuern erhöhen, was weder in meinem noch im Sinne der Steuerzahler ist.
Da ich eine vernünftige Steuerpolitik mache, wird in meinem Land kein unnötiger Blödsinn finanziert. Im Gegensatz zu anderen Ländern wird in meinem Land also der Feminismus nicht staatlich finanziert, so dass es in meinem Land keine Feministen gibt.
Trotzdem könnte es passieren, dass jemand mal einen falschen Ast raucht und dann meint, man solle Frauen zum Militär zulassen. Doch dann müsste ich nur erklären, dass sowas zu einer Steuererhöhung führen würde. Damit wäre das Thema vom Tisch.

Betrachtet man die Frage, ob es sinnvoll ist, Frauen zum Militär zuzulassen, aus einer ideologiefreien Perspektive, kommt man zu dem Ergebnis, dass dies nicht sinnvoll ist.

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6 Gedanken zu “Flintenuschis

    1. Das wäre dann die Blaskapelle, haha.
      Nein, Spass beiseite. Es ist ungefähr 20 Jahre her, als ich mal einen Bericht über Frauen in der österreichischen Armee gelesen habe. 80% der Bewerberinnen wurden von vornherein als untauglich ausgemustert. Und ein grosser Teil der angenommenen Bewerberinnen hatte innerhalb von drei Monaten keine Lust mehr und quittierte den Dienst.
      Hinzu kommt, dass weibliche Soldaten grundsätzlich nicht an vorderster Front eingesetzt werden, sondern nur dort, wo sie in Sicherheit sind.
      Eine separate Frauen-Armee wäre also Luxus.
      Wenn man in einem kleinen Land mit wenig Einwohnern lebt, viele Feinde hat und die Landesverteidigung auf jede Person angewiesen ist, könnte man über so einen Luxus nachdenken.
      Ansonsten ist es nur eine unnötige Steuergeldverschwendung.

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      1. Es geht darum, dass die Mädels auch mal ran müssen. Bei sowas werde ich zum Kommunisten: Die sollen wenigstens Zivildienst leisten: Schlammschüppen in den städtischen Gärten, Deiche bauen, Bäume fällen.
        Daneben steht ein preußischer Offizier mit dem Rohrstoff damit auch ordentlich gearbeitet wird.

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