Kontaktkampf

Ein Handbuch und eine Anregung. 

Das Wort „Krav Maga“ stammt aus dem Israelischen und bedeutet „Kontaktkampf“. Im Prinzip ist Krav Maga eine Mischung aus Boxen, Ringen und Jiu Jitsu.
Man nahm die einfachsten und effektivsten Techniken aus diesen drei Kampfsportarten und fügte sie zu einen Nahkampfsystem zusammen.
Krav Maga ist keine Kampfsportart, bei der es darum geht, Wettkämpfe nach strengen Regeln auszutragen, sondern es geht allein darum, sich wirksam zu verteidigen.

Vor einiger Zeit konnte ich „Krav Maga: Das umfassende Handbuch“ von Darren Levine sehr günstig ergattern. Dieses Handbuch möchte ich Dir nun vorstellen.
Nach einem Vorwort von Bas Rutten werden die Grundlagen und anschliessend 230 Kampftechniken anhand von Bildern ausführlich, aber dennoch leicht verständlich erklärt.
Wer Boxtraining betreibt oder mal betrieben hat, findet schnell einige Boxtechniken im Krav Maga wieder. Krav Maga soll einfach sein und basiert auf natürlichen Reflexen und instinktiven Bewegungen. Darum ist es nicht weiter verwunderlich, dass man einige Elemente aus dem Boxen in dieses Nahkampfsystem eingefügt hat, da der Mensch von Natur aus ein geborener Faustkämpfer ist.
Wenn ich Dir eine herkömmliche Kampfsportart empfehlen sollte, würde ich Dir darum auch ganz klar das Boxen empfehlen. Aber zurück zu unserem Handbuch:
Neben den Schlagtechniken und -kombinationen werden verschiedene Abwehr-, Griffkampf-, Bodenkampf-, Tritt- und Entwaffnungstechniken erklärt.
Als Minuspunkt müssen die hohen Tritte genannt werden. Solche Tritte sehen zwar beeindruckend aus und können auch eine beeindruckende Wirkung erzielen, aber ihr grosser Nachteil ist, dass sie relativ leicht abzuwehren sind und damit ineffektiv werden.
Darum ist es besser, auf hohe Tritte zu verzichten und sich auf wirksamere Techniken zu konzentrieren.

Für wen ist dieses Buch geeignet?
Für jeden, der Krav Maga erlernen möchte, aber keinen gescheiten Lehrer zur Verfügung hat. Dann muss man getreu dem Motto „improvisieren, adaptieren, überwinden“ die Sache eben in die eigene Hand bzw. Faust nehmen.
Man braucht dazu nur mindestens einen Trainingspartner, Schlagpolster und ggf. MMA- oder Boxhandschuhe und später, wenn es auch mal härter zur Sache gehen kann, ist auch ein Zahnschutz nicht verkehrt.
Betreibt man dieses Training in der freien Natur, tut man ganz nebenbei auch noch was für seine Vitamin-D-Produktion.

In diesem Sinn: Sport frei.

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